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Die Vollgeld-Initiative

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Die Vollgeld-Initiative am 28.06.2014 von Admin

Ein Projekt, dass ich besonders beobachten und auch unterstützen werde, ist die Vollgeld-Initiative. Durch die direkte Demokratie in der Schweiz ist es möglich den Banken das Un-Recht der eigenen Giralgelderzeugung zu entziehen. Die erste Unterschriftenaktion hat ihr Ziel erreicht und über 110000 gültige Unterschriften als Zustimmung bekommen. Damit ist der Weg frei für ein Volksentscheid zur Einführung eines schuld- und zinsfreien Vollgeld. Dadurch könnten über 5 Milliarden an jährlichen Zinszahlungen eingespart werden. Geld als Wert- und Tauschmittel soll die realen Verhältnisse abbilden und nicht die Logik der Gier.




Kommentar 1 am 05.02.2016 - 08:06 von Admin

Vollgeld: Das sicherste Geld der Welt


Das Geld auf allen Schweizer Bankkonten ist heute kein Nationalbankgeld mehr. Diese für den Zahlungsverkehr benötigten Gelder gehören deshalb auch zur Konkursmasse der Banken. Beim Konkurs einer Bank sind deshalb die Ersparnisse der Bürgerinnen und Bürger verloren und müssen allenfalls durch den Staat ersetzt werden. Erst durch die Vollgeld-Initiative werden die Privatkonten und der Zahlungsverkehr von den Bankbilanzen getrennt. Die Banken verwalten Girokonten (Buchgeld) dann genauso wie Wertpapierdepots und erledigen damit auch den Zahlungsverkehr im Auftrag des Kunden. Alles Giralgeld gehört dann nur noch dem Kontoinhaber selbst, wie die Geldscheine und Münzen im Geldbeutel. Selbst wenn eine Bank Konkurs geht, wären die Privatkonten sicher, weil dieses Geld nicht mehr zur Konkursmasse der Bank gehört. Die Kunden könnten wählen, zu welcher Bank sie wechseln wollen und die Konten werden übertragen, so wie wir das heute bei Wertpapierdepots kennen.

Um eine Stabilisierung des Finanzsystems zu erreichen, braucht es eine Analyse aller Geldherstellungs-Akteure und nicht nur die Betrachtung der Bilanz der Schweizerischen Nationalbank. Die Vollgeld-Initiative schlägt deshalb als ordnungspolitische Massnahme vor, dass den privaten Banken das Privileg, elektronisches Geld auf Schweizer Konten eigenmächtig selbst zu erschaffen, entzogen wird. Banken sollen nur noch Kredite aus Mitteln vergeben, welche ihnen von Sparern, Investoren oder von der Nationalbank zur Verfügung gestellt werden. Der aus der Geldherstellung resultierende Gewinn der Nationalbank soll der Allgemeinheit zugutekommen.

Die Umstellung auf Vollgeld kann gut vorbereitet werden und ohne Schwierigkeiten vollzogen werden. Es handelt sich nur um eine buchhalterische Veränderung an einem bestimmten Stichtag; das Vollgeld-System etabliert sich danach schrittweise innerhalb von einigen Jahren. Die Schweiz kann dies alleine umsetzen, denn im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr ändert sich durch die Vollgeld-Initiative grundsätzlich nichts. Die Nationalbank verfügt jederzeit über die nötigen Steuerungsmöglichkeiten, um situationsgerecht und wirksam zu reagieren.

» weiter zum Blog Vollgeld-Initiative




Kommentar 2 am 05.02.2016 - 11:20 von Admin

Weitere Informationen und Termine findet Ihr auf www.vollgeld-initiative.ch und www.vollgeld.ch/index.php


Hier ein Infoblatt zur Vollgeldinitiative. Bitte weiter verbreiten!


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